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Herzlich Willkommen...
in meiner Lese-Ecke!Wenn Sie mich und meine Arbeit kennenlernen möchten, sind Sie hier richtig!
Hier finden Sie Gedanken, Bemerkungen, Glossen… über die Themen und Dinge, die mich bewegen. Dazu gehört die Literatur (selbst übersetzte, selbst gelesene, selbst geschriebene) ebenso wie das “echte Leben”: Familie, Tiere, Gesundheit, Hobbies…
Eine Fassade finden Sie hier dagegen nicht - wir zeigen Profil!
Bitte nehmen Sie Platz, machen Sie es sich gemütlich, und…
lesen Sie los!
Kinder? Kinder!
Saturday, 12. March 2011
Foto des Jahres
Artikel in Welt online: “Fukushima erhält Stufe 4 von 7 auf Störfallskala”. In der Fotostrecke das Bild eines Mannes in Schutzkleidung, der einen vielleicht dreijährigen Knirps mit dem Geigerzähler vermisst. Für mich schon jetzt das Bild des Jahres. Traurig.
Sunday, 18. October 2009
Der beste Start ins Leben
Bekanntlich sind die ersten drei Lebensjahre unserer Kinder die prägendsten, viele sagen sogar die wichtigsten überhaupt. Es werden die Weichen gestellt für die seelische und psychische Gesundheit, für Urvertrauen, Selbstwert und unser Verhältnis zur Welt.
Heutzutage gibt es für den Umgang mit Kleinkindern “Theorien” - wie für so vieles. Manche werden gar geferbert............
Einen Appell für die Rückbesinnung auf unser instinktives Verhalten habe ich auf der “Primal Psychotherapy Page” gefunden. Was hat aber Psychotherapie damit zu tun, ob man Babys schreien lässt oder ständig herumträgt?
Im Artikel heißt es: “Wenn ein Kind schreit, aber dem keine Beachtung geschenkt und auf seine dringenden Bedürfnisse nicht eingegangen wird, [fängt es an,] sich aus der Realität zurück zu ziehen. Sein Gefühl ist: Egal, wie sehr ich schreie, es ändert ja doch nichts, es kommt keine Hilfe. Warum also weiter machen? Es ist ja sowieso zwecklos. Das aber kann das Kind nicht verarbeiten [...] Die Erfahrung des vergeblichen Versuchs, auf die Umgebung einwirken und die Bezugsperson herholen zu können, führt dann zu dem, was als “erlernte Hilflosigkeit” bezeichnet wird. Sehr früh hat das Kind jetzt gelernt, dass der Versuch, seine Bedürfnisse befriedigt zu bekommen und sich irgendwie Gehör zu verschaffen, zum Scheitern verurteilt ist. Das Tragische dabei ist, dass diese erlernte Hilflosigkeit eine Frühform von lebenslanger Depression darstellt.”
Wer seinem Kind statt dessen einen Rucksack voll Zuversicht ins Leben mitgeben möchte, für den ist der genannte Artikel eine gute Einstiegslektüre (Nachsicht mit der holprigen Übersetzung). Und Jane Liedloffs “Auf der Suche nach dem verlorenen Glück” ist natürlich ein Muss!
Oder..... frau liest gar keine Bücher, überhört die gut gemeinten Ratschläge von Schwieger- und Mitmüttern, kauft sich ein Tragetuch (oder gleich mehrere) - und hört einfach auf ihr Baby.
Thursday, 28. February 2008
Erziehung auf den Punkt gebracht
"Wir können Kinder nicht erziehen,
die machen uns eh alles nach.”
Karl Valentin
Tuesday, 19. February 2008
Kompliment
Marie: “Ach, Mama, du bist die liebste Mama, die ich JE HATTE!!“
Monday, 04. February 2008
Über die Liebe
Marie sinniert im Frage-Antwort-Modus über das wichtigste Thema der Welt:
“Was ist im Kopf, wenn man verliebt ist?
Da ist ein Herz drin im Kopf!
Und was ist im Hals?
Da klopft das Herz so heftig.
Was ist denn im Bauch, wenn man verliebt ist?
Schmetterlinge!
Und in den Beinen?
Da zittern die Beine so aufgeregt!
Und in den Füßen?
Da sind dann ganz viele Blumen.
Und das Herz?
Da zieht dann ein Blitz bis in die Stirn, und dann denkt man an Sonnenblumen und an tausend Kinder!”
Monday, 10. September 2007
Multitasking
Marie ist ja wirklich ein Goldstück: Sie kann sich stundenlang in ihr Spiel vertiefen, so dass ich sogar in den Kindergartenferien mit dem Lernen gut vorangekommen bin. Manchmal protestiert sie aber auch. Etwa vorhin: “Mama, du hast schon gelernt, als du die Wäsche zusammengelegt hast. Jetzt beim Kochen musst du endlich mit mir spielen!”
Mamas müssen eben multitaskingfähig sein!
Thursday, 06. September 2007
Marie rechnet
Im Alphabet ist Marie ja schon ganz firm. Nun hat sie das Rechnen für sich entdeckt:
Marie: “Mama, was ist eine Million plus eins?”
Riek: “Einemillionundeins.”
Marie: “Aha. Das ist mehr als das Doppelte von fünf Äpfeln!”
...
Saturday, 01. September 2007
Selbstbild
Marie: “Mama, ich bin dein Glücksbringer!”
Ein andermal sinniert sie: “Gell, Mama, ich bin geeignet, um anderen zu helfen?!”
Sunday, 12. August 2007
Vom Liebhaben…
Das Maß der Dinge:
“Mama, ich hab dich so lieb wie der Stefan groß ist!”
Tröstlich:
“Mama, wenn du eine alte Oma bist, hab ich dich immer noch lieb!”
Friday, 13. April 2007
Marie ist groooß!
Heute ist Marie VIER geworden!
Alles Gute, meine Süße!
Marie mit ihrer Freundin Eugenia
Wednesday, 14. March 2007
Vom Apfel und vom Stamm…
Unbestreitbar ist Marie die Tochter eines Fliegernarren:
Neulich entfährt ihr am Esstisch ein Pups.
Wir sehen sie an.
Marie: “Hehe, das war mein Nachbrenner!”
Aber ebenso unbestreitbar ist sie auch die Tochter einer Büchernärrin:
Wir lesen Pippi Langstrumpf.
Als die Episode zuende ist, seufzt Marie:
“Ach, wenn ich doch bloß in die Geschichte rein könnte!”
Wednesday, 17. January 2007
Engel auf Erden
Wir sprechen über den bevorstehenden Sturm.
Marie: “Kommt der auch zum Opa Hannes?”
Riek: “Ja, und zur Tina, und zum Stefan… Sogar in andere Länder. Nach Frankreich, nach England...”
Marie: “Ja, und in England, da wohnen die Engel, gell?”
Thursday, 28. December 2006
Welcher Kindergarten für mein Kind?
Wie schwer haben wir uns mit dieser Frage getan! Ursprünglich waren wir begeistert von der Idee des Waldkindergartens. Als wir hörten, das im hiesigen noch Montessori hineinspielt, meldeten wir Marie sofort an - da war sie eineinhalb! Im Jahr darauf wurde uns bei der Vorstellung, Marie tagein tagaus für vier Stunden nach draußen zu schicken, immer mulmiger. Im Sommer gibt es nichts Schöneres, klar. Aber im Winter… Außerdem sind wir ohnehin jeden Nachmittag im Wald. Kurz, wir entschieden uns schließlich doch dagegen.
Nun war guter Rat teuer und die Plätze plötzlich rar! Der Kiga direkt gegenüber sollte es nicht sein, so viel war klar. Hier gibt es keine Gruppen, es dauert ewig, bis die Kinder einander kennen, und das Gelände gefiel uns auch nicht.
Glücklicherweise ist auch der Waldorf-Kiga nicht weit. Also dort angemeldet. Wunderschönes Gebäude, tolles Außengelände… aber irgendwie grummelte mein Bauch dabei. Wir überlegten, diskutierten, recherchierten. Waldorf war einfach nicht “unser Ding”.
Ich besprach mich mit der Leiterin unserer Spielgruppe an der VHS, Ulrike Kraft. “Wenn es hier nur einen Montessori-Kindergarten gäbe”, seufzte ich. Worauf Ulrike antwortete: “Gibt es doch! Ich weiß nur gerade nicht, welcher es ist!”
Was?? Ich hatte das Telefonbuch gewälzt, im Internet rauf und runter gesucht, vergeblich. Ulrike versprach, bei Kolleginnen nachzufragen - so kam Marie in den Kindergarten St. Norbert, und es ist definitiv der richtige für sie!
Entscheidungshilfen? Eine Gegenüberstellung der beiden alternativ-pädagogischen Ansätze gibt es in Buchform: Montessori oder Waldorf? Ein Orientierungsbuch für Eltern und Pädagogenvon Marielle Seitz, Ursula Hallwachs und Christa Pilger-Feiler (ansehen bei Amazon).
Wer es eilig hat, kann sich ganz auf die Schnelle von der Pädagogik-Maschine berechnen lassen, welche Ausrichtung denn für sein Kind empfehlenswert ist. Mit einem Augenzwinkern und freundlicher Genehmigung des Montessori-Shop!
Viel Spaß beim Klicken!
Wednesday, 18. October 2006
Ein Geschenk
Maries Lieblingsspiel zur Zeit:
Sie versteckt sich unter einer Decke, ich muss dann kommen, “auspacken” und mich in den höchsten Tönen freuen: “Oh, was für ein wunderbares Geschenk...”
Und das ist sie ja auch!
Tuesday, 03. October 2006
Manieren
Wir sind zum Wildpark gewandert und füttern die Wildschweine mit Eicheln.
Marie: “Gell, Mama, die schmatzen!”
Riek: “Ja. Die dürfen das. Das sind ja auch Schweine.”
Marie: “Aber Menschen nicht. Weil, die haben ja Eltern!”
