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in meiner Lese-Ecke!
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Hier finden Sie Gedanken, Bemerkungen, Glossen… über die Themen und Dinge, die mich bewegen. Dazu gehört die Literatur (selbst übersetzte, selbst gelesene, selbst geschriebene) ebenso wie das “echte Leben”: Familie, Tiere, Gesundheit, Hobbies…
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Aufgelesenes

Saturday, 18. March 2006

Recuerdos

Verfasst von riek am 18/03 um 02:51 PM
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Saturday, 12. November 2005

Übersetzerbarke für den Einäugigen unter den Blinden?

Der Verband deutscher Übersetzer hat seine Auszeichnung für vorbildlichen Umgang mit Übersetzern, die Übersetzerbarke, in diesem Jahr dem züricher Unionsverlag verliehen. Grund dafür war die „beispielhaft ausführliche Vorstellung von Übersetzern in den Vorschaukatalogen und Presseinformationen sowie auf den Internetseiten des Verlages“. Übersetzer werden mit dem Autor auf der Umschlagsseite genannt, neben der Autorenbiografie wird eine Übersetzerbiografie abgedruckt, für einzelne Bücher werden sogar Übersetzungsberichte veröffentlicht, „um diese Zwischenstation zwischen Autor und Leser dem Publikum ins Bewusstsein zu bringen“. Immerhin gäbe es ohne Übersetzer keine Weltliteratur, so der Verlagsleiter Lucien Leitness. Dem Leser sei oft gar nicht klar, dass er nicht die Worte des Autors lese, sondern die des Übersetzers. Leitness vergleicht die Übersetzung mit einer Glasscheibe: „Man schaut ins Freie, und wenn die Übersetzung gut ist, wenn das Glas sauber ist, sieht man ein klares, reines Bild und merkt gar nicht, dass man durchs Glas schaut.“ (Guter Vergleich. Siehe: Literarische Übersetzer: je besser, desto unsichtbar?).

So weit so gut. Bezahlt werden die Übersetzer bei Union allerdings „branchenüblich“, also bei weitem nicht angemessen. Dazu der Verlagsleiter: „Ich muss ganz offen sagen, dass auch das höchste Honorar, was wir uns überhaupt nur irgendwie leisten können, nicht den Aufwand des Übersetzens deckt. Für solche Preise würde kein Klempner ins Haus kommen.“

Immerhin ist der Mann ehrlich.

Das komplette Interview mit Lucien Leitness ist hier nachzulesen.

Verfasst von riek am 12/11 um 03:31 PM
LiterarischesAufgelesenes • (0) Kommentare Permalink

Thursday, 13. October 2005

Wenn Tiere weinen

Vorgestern Abend: Marie ist endlich im Bett, wir sitzen träge vor dem Fernseher und zappen, auf der Suche nach irgendeinem Spielfilm. Auf dem Zweiten beginnt gerade 37° - Endstation Beirut, ein Bericht über Tiertransporte. Erste Reaktion: oh nein, das nicht. Martin: „Eigentlich sollte man sich so was gar nicht anschauen.“ Riek (rebellisch wie immer): „Eigentlich sollte man sich so was immer anschauen.“ Das tun wir dann auch.

Das traurige Fazit von Manfred Karremann und Wolfgang Apel über die Wirkungslosigkeit der Tierschutz-Transportverordnung der EU lässt sich hier nachlesen. Die Bilder sind bekannt, grausig und schockierend wie seit Jahren. Eine Kamera-Einstellung hat mich besonders berührt:

Ein Rind mit mehreren gebrochenen Beinen liegt am Boden, die Augen vor Schmerz geschlossen, aus den Augenwinkeln quellen dicke Tränen.

Unser Fazit: Wir machen weiter wie bisher.  Fleisch gibt es bei uns nur ein- oder zweimal die Woche, dafür dann in Bio-Qualität oder vom Direktvermarkter auf dem Wochenmarkt. An den Zuständen in Beirut ändert das allerdings nichts.

Verfasst von riek am 13/10 um 09:10 PM
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Tuesday, 11. October 2005

Ottos Mops ‘round the world

Zu Ernst Jandls 80. Geburtstag schrieb signandsight.com einen Übersetzungswettbewerb aus: Jandls geniales Gedicht Ottos Mops ("Ottos Mops trotzt / Otto: fort Mops fort / Ottos Mops hopst fort / Otto: soso” ...) sollte ins Englische übersetzt werden. Die Beteiligung war ebenso überwältigend wie die Ergebnisse. Nicht nur englische Versionen wurden eingesandt, auch Nachdichtungen auf Französisch, Afrikaans, Xhosa, Swahili, Lateinisch, Italienisch und Norwegisch waren dabei. So wird Ottos Mops zu tonton son cochon, wayne’s weimaraner, anas liviae oder fritz’s bitch. Alle Ergebnisse sind hier nachzulesen. Viel Spaß!

Verfasst von riek am 11/10 um 12:44 PM
LiterarischesAufgelesenes • (0) Kommentare Permalink

Friday, 30. September 2005

Lebensgefahr durch Impfverweigerer

Beitrag in Frontal 21 am 27. September 2005

Diskussionen um das Für und Wider von Impfungen verlaufen meist hitzig. Von einem Fernsehbeitrag mit wissenschaftlichem Anspruch erwarte ich wenigstens ein Mindestmaß an Sachlichkeit. Frontal 21 hat nicht nur in die Fanfaren der Pharmaindustrie geblasen sondern darüber hinaus regelrechte Hetze gegen Impfkritiker betrieben. Sehr ärgerlich.

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Verfasst von riek am 30/09 um 12:10 PM
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Sunday, 11. September 2005

“Das ist aber ein schöner Mensch”,

sprach die Blume - und riss ihm den Kopf ab.

Verfasst von riek am 11/09 um 03:36 PM
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Tuesday, 06. September 2005

Hat Frau Merkel abgeschrieben?

Das Merkel-Schröder-Fernsehduell letzten Sonntag war in dieser Form eine Premiere. Und wenn man sich aufs “erste Mal” vorbereitet, ist es immer gut, mal nachzuschauen, wie es andere vor einem gemacht haben. Dachte sich wohl auch “uns’ Angie”. Jedenfalls wendete sie in ihrem Schlusswort exakt die gleiche Fragestrategie an wie Ronald Reagan im Fernsehduell gegen Jimmy Carter vor 25 Jahren. Zufall? Schwerlich. Nun, sie hat sich wohl “inspirieren” lassen.
Zumindest hat sie ihre Vorlage klug gewählt: Reagan hat damals die Wahl gewonnen.

Agbeschrieben von freenet.de.

Verfasst von riek am 06/09 um 03:51 PM
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Tuesday, 21. June 2005

Schreibwetter

Was ist das?

Nun, eins steht fest: Strahlender Sonnenschein bei satt 30 Grad - das ist jedenfalls kein Schreibwetter!

Wir sind mit Kind und Kegel mehr oder weniger den ganzen Tag draußen. Wenn Marie abends endlich im Bett ist, liegt der Haushalt brach - zum Schreiben hab ich einfach keine Zeit… Aber wie ich unsere Sommer in Deutschland so kenne, wird sich das bald wieder ändern!
Verfasst von riek am 21/06 um 03:51 PM
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Friday, 10. June 2005

Klingdaahs letzter Sommer? Preisfrage!

Von der hiesigen Mülldeponie, entschuldigung, Abfallwirtschaftszentrum, mundartlich liebevoll “Knaudel” genannt, sind wir allerlei kreative Marketing-Ideen gewöhnt. Als ich aber den neuesten Flyer in die Hände bekam, war ich wirklich überfordert. Da prangte doch in großen Lettern:

Risaiklingdaah.

Bittewas? Was in aller Welt soll das heißen?
Any idea? Do leave a comment!
Ein Tip: die “Knaudel” befindet sich auf pfälzer Boden.
Verfasst von riek am 10/06 um 10:56 PM
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Saturday, 04. June 2005

Liebe Besucher meines Weblogs,

liebe Workshop-Teilnehmer, die ihr dieses Blog mit besonders kritischem Auge betrachtet!

Sicher ist euch im Header der Begriff "Sprachtanz" aufgefallen, der ja auch das Wallpaper im Hintergrund bildet. Sprachtanz, so habt ihr euch vielleicht gefragt - was soll das wohl bedeuten?

Ehrlich gesagt, ich weiß es auch nicht!

Als ich vor drei Jahren meine Webseite riek-walther.de gestaltet habe, kam mir der Begriff so in den Sinn, er war plötzlich einfach da und ließ sich nicht mehr vom Tisch schieben.

Der Internetauftritt war ursprünglich als Bewerbungsseite konzipiert, und ich habe mir Tage und Nächte den Kopf darüber zermartert, wie ich im Vorstellungsgespräch wohl erklären sollte, was es mit diesem Begriff auf sich hätte. Zum Glück hat dann keiner danach gefragt! grins…

Vielleicht liegt es ja auch auf der Hand, und ich stehe nur auf dem Schlauch? 

(Oder es fließt aus dem Schlauch und ich stehe… auf den Händen, also im Handstand, also kopf, dann ist es ja kein Wunder, das ich es nicht sehe, oder nur verkehrt herum. Es ist schon spät.)

Jedenfalls würde mich brennend interessieren - so ganz spontan (sponntan, also einfach mal so drauflos-gesponnen): Was fällt euch denn ein, wenn ihr "Sprachtanz" lest?

Verfasst von riek am 04/06 um 01:19 AM
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Monday, 30. May 2005

Al Jarreau - der “grand old man” des Jazz

Al Jarreaus Gesangsstil ist einzigartig und höchst innovativ. Standards gewinnen durch seine Interpretationen ganz neue Tiefen, seine eigenen Stücke gehen ohnehin unter die Haut.
Ein ganz besonderer Genuss ist es, Al Jarreau life zu erleben. Seine Freude an der Musik, am Singen und am Improvisieren ist einfach unwiderstehlich, der Funke springt binnen kürzester Zeit aufs Publikum über.
Und nun folgt die beste Nachricht: Al Jarreau kommt nach Deutschland.
Auch in deine Nähe? Guggsdu hier:  Tourdaten
Dazu kann ich nur eins sagen: Leute, da müsst ihr hin!

P.S.: Übrigens führt Al Jarreau auch ein Weblog! Al’s Diary. Sympathisch, oder?

Verfasst von riek am 30/05 um 07:01 PM
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