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Der beste Start ins Leben
Bekanntlich sind die ersten drei Lebensjahre unserer Kinder die prägendsten, viele sagen sogar die wichtigsten überhaupt. Es werden die Weichen gestellt für die seelische und psychische Gesundheit, für Urvertrauen, Selbstwert und unser Verhältnis zur Welt.
Heutzutage gibt es für den Umgang mit Kleinkindern “Theorien” - wie für so vieles. Manche werden gar geferbert............
Einen Appell für die Rückbesinnung auf unser instinktives Verhalten habe ich auf der “Primal Psychotherapy Page” gefunden. Was hat aber Psychotherapie damit zu tun, ob man Babys schreien lässt oder ständig herumträgt?
Im Artikel heißt es: “Wenn ein Kind schreit, aber dem keine Beachtung geschenkt und auf seine dringenden Bedürfnisse nicht eingegangen wird, [fängt es an,] sich aus der Realität zurück zu ziehen. Sein Gefühl ist: Egal, wie sehr ich schreie, es ändert ja doch nichts, es kommt keine Hilfe. Warum also weiter machen? Es ist ja sowieso zwecklos. Das aber kann das Kind nicht verarbeiten [...] Die Erfahrung des vergeblichen Versuchs, auf die Umgebung einwirken und die Bezugsperson herholen zu können, führt dann zu dem, was als “erlernte Hilflosigkeit” bezeichnet wird. Sehr früh hat das Kind jetzt gelernt, dass der Versuch, seine Bedürfnisse befriedigt zu bekommen und sich irgendwie Gehör zu verschaffen, zum Scheitern verurteilt ist. Das Tragische dabei ist, dass diese erlernte Hilflosigkeit eine Frühform von lebenslanger Depression darstellt.”
Wer seinem Kind statt dessen einen Rucksack voll Zuversicht ins Leben mitgeben möchte, für den ist der genannte Artikel eine gute Einstiegslektüre (Nachsicht mit der holprigen Übersetzung). Und Jane Liedloffs “Auf der Suche nach dem verlorenen Glück” ist natürlich ein Muss!
Oder..... frau liest gar keine Bücher, überhört die gut gemeinten Ratschläge von Schwieger- und Mitmüttern, kauft sich ein Tragetuch (oder gleich mehrere) - und hört einfach auf ihr Baby.
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