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Dieses Buch gehört hinter Schloss und Riegel
denn wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. So ging es zumindest mir bei der Lektüre von Cornelia Funkes „Tintenherz“, das ich unter dem Weihnachtsbaum gefunden habe.
Ach, die Magie des Geschriebenen – und des Gelesenen, vor allem, wenn es von einer begabten Stimme vorgelesen wird… Dabei können allerlei unvorhergesehene Dinge geschehen, und ruck zuck gerät der Dichter in seine eigene Geschichte. Oder umgekehrt. Oder so.
Ein spannender Endlos-Spiegel von Realität und Fiktion, irgendwo zwischen Jorge Luis Borges und Michael Ende. Lecker. Überdies ist jedem Kapitel ein Happen aus einem anderen bewährten Stück Literatur vorangestellt: Ali Baba und die vierzig Räuber, Alice im Wunderland, Peter Pan… das mach Appetit auf mehr.
Zum Glück war Marie gerade erkältet, und ich konnte guten Gewissens mit einer winzigen Klemmlampe ausgerüstet ihren unruhigen Schlaf bewachen – lesend.
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